Eltern-ABC

Ankommen und Abholen

Ab 7.30 Uhr ist eine Aufsicht auf dem Schulhof. Die Kinder können auch schon ab 7.30 Uhr in ihre Klassen gehen, Aufsicht ist vorhanden. Die 1. Klassen warten in den ersten Wochen auf dem Schulhof und werden von der Lehrerin/ dem Lehrer abgeholt. Die Eltern bringen die Schüler nicht ins Schulgebäude, sondern nur bis auf den Schulhof und holen sie dort auch ab. Ausnahme: Wenn kranke Kinder abgeholt werden, sitzen diese in der Regel vor dem Sekretariat.

 

Ansteckende Krankheiten

s. Merkblatt Infektionsschutzgesetz

 

Arbeitsgemeinschaften

In der 3. und 4. Klasse wählen die Kinder eine Arbeitsgemeinschaft. Die AGs finden eine Stunde pro Woche statt und werden zum Halbjahr gewechselt.

 

Beschwerderegelung

Bei Problemen ist immer zunächst die Klassenlehrerin Ansprechpartnerin. Das Einschalten der Schulleitung sollten Sie erst dann in Betracht ziehen, wenn im Gespräch mit der betreffenden Lehrkraft keine Lösung gefunden werden kann.

 

Besucher

Alle Besucher melden sich bitte im Sekretariat an!

Um Zwischenfälle zu vermeiden möchten wir nicht, dass sich Eltern und andere Personen unangemeldet durchs Schulgebäude bewegen.

 

Beurlaubung

Wenn Sie Ihr Kind bis zu 3 Tage beurlauben lassen möchten, können Sie dies bei der Klassenleitung tun. Längere Beurlaubungen und Beurlaubungen vor oder nach den Ferien müssen schriftlich bei der Schulleitung erfolgen und werden nur in begründeten Ausnahmefällen genehmigt.

 

Bücherei

Die Schülerbücherei ist in der Regel dienstags und freitags in der zweiten großen Pause geöffnet. Kinder können sich dort kostenlos Bücher ausleihen.

 

Elternabende

Zu Elternabenden laden die Elternvertreter der Klasse in Absprache mit der Klassenleitung statt. Sie finden mindestens zwei Mal im Jahr statt.

 

Elternbeteiligung

Eltern wirken im Schulvorstand, in den Fachkonferenzen und der Gesamtkonferenz, im Klassenelternrat, im Schulelternrat, im Förderverein, als Lesepaten und bei Schulveranstaltungen als Helfer mit. Wir freuen uns über elterliche Unterstützung.

 

Elternsprechtage

Nach den Herbstferien und im Frühjahr finden Elternsprechtage statt. Sie werden dazu eingeladen.

 

Fahrrad

Kinder sollen nicht ohne elterliche Begleitung mit dem Fahrrad zur Schule kommen.

Im 4. Schuljahr wird die Radfahrprüfung abgelegt. Nach bestandener Prüfung darf man mit dem Fahrrad zur Schule kommen. Allerdings sind Fahrräder auf dem Schulhof nur versichert, wenn der Schulweg länger als 2 km ist.

 

Förderunterricht

Er findet in der regulären Unterrichtszeit in Deutsch und Mathematik statt. In der 3. und 4. Klasse auch nach der 5. Stunde bis 13.10 Uhr.

 

Förderverein

Die Schule hat einen Förderverein, der die Schule finanziell und tatkräftig unterstützt. Werden Sie Mitglied! Informationszettel gibt es im Sekretariat.

 

Frühstück

Kinder brauchen eine Frühstücksdose und eine Mehrweggetränkeflasche um Müll zu vermeiden. Frühstück sollte gesund sein! Keine Süßigkeiten und Chips und wenig süßer Belag. Täglich Obst oder Gemüse!

 

Gewalt

Gewalt gegen Personen und Sachen wird nicht toleriert und hat Konsequenzen. Kinder werden für ihr Fehlverhalten bestraft. Wir führen laufend Gewältpräventionsmaßnahmen durch.

 

Hausaufgaben

s. Infoblatt Grundsätze zum Umgang mit Hausaufgaben 

 

Klassenfahrten

Alle Klassenfahrten, Wanderungen und Ausflüge werden von der Klassenleitung geplant. Die Eltern werden über Termine und anfallende Kosten rechtzeitig informiert.

 

Kooperation

Zu vielen Themen werden externe Fachleute in den Unterricht einbezogen. Die Klassenlehrer/innen informieren die Eltern darüber.

 

Krankmeldung

Bitte morgens im Sekretariat anrufen wenn ihr Kind krank ist. Eine schriftliche Entschuldigung ist dann nicht mehr nötig. Atteste vom Arzt benötigen wir nur, wenn das Kind über einen längeren Zeitraum als eine Woche krank ist oder wenn es aus gesundheitlichen Gründen mehrfach am Sportunterricht nicht teilnehmen darf.

 

Kranke Kinder

Werden Kinder während des Vormittags krank, werden Sie angerufen um Ihr Kind abzuholen. Bitte sorgen Sie dafür, dass immer jemand Ihr Kind abholen kann (Verwandte, Nachbarn...). Kranke Kinder sitzen vor dem Sekretariat und warten dort um abgeholt zu werden. Bitte melden Sie sich dann kurz im Sekretariat!

 

Lerninhalte

Lerninhalte und Regelungen zur Zensurengebung werden von den Unterrichtenden zu Beginn des Schuljahres auf einem Elternabend vorgestellt.

 

Lernmittelfreiheit

Bücher können entgeltlich ausgeliehen werden. Werden die Bücher beschädigt, muss Ersatz geleistet werden. Bücher, in die hineingeschrieben wird (Arbeitshefte) müssen von den Eltern angeschafft werden.

 

Musik

Unsere Schule hat die Zertifizierung zur „Musikalischen Grundschule“ erhalten. Musik soll in allen Fächern einen höheren Stellenwert bekommen, nähere Informationen geben Ihnen die Klassenlehrer/innen. In der 2. Klasse können die Kinder wählen, an der Streicherklasse in Zusammenarbeit mit der Musikschule oder am Chor teilzunehmen. Alternativ dazu kann auch im gestaltend künstlerischen Bereich gearbeitet werden. Parallel zum „Musik-Kunst-Band“ gibt es Musikunterricht im Klassenverband.

Es gibt jedes Jahr Konzerte, Musicals u.ä.

 

Nachmittagsbetreuung

Es besteht die Möglichkeit, die Kinder bei der Nachmittags-betreuung (bis 16 Uhr) bei der Stadt Holzminden anzumelden – Amt für Jugend und Familie – Frau Albrecht – Tel.: 959304.

 

Schulbus

Wer mehr als 2 km von der Schule entfernt wohnt hat Anrecht auf eine Buskarte. Der Schulbus hält vor der Schule. Bei der Abfahrt mittags gibt es eine Aufsicht.

 

Schulhof

Er ist der Spielplatz für Pausen. Eltern sind in den Pausenzeiten auf dem Schulhof nicht erwünscht.

 

Schulordnung

s. Anlage

Verstöße gegen die Schulordnung werden bestraft. 

 

Spielsachen

Spielzeug, Sammelkarten, Handys, elektronisches Spielzeug etc. dürfen nicht mit in die Schule gebracht werden. Die Schule kann dafür auch keine Haftung übernehmen.

 

Sport

Für den Sportunterricht benötigen die Kinder geeignete Sportbekleidung (Hallenturnschuhe, Hose, T-Shirt). Ohne Sportbekleidung darf das Kind nicht am Sportunterricht teilnehmen.

 

Sprechzeiten

Nach telefonischer Vereinbarung bei der Lehrkraft direkt (Zeitvorgaben bitte bei der Lehrkraft erfragen) oder über das Sekretariat können Sie jederzeit Gesprächstermine vereinbaren.

 

Streitschlichtung

Streitigkeiten und Auseinandersetzungen werden durch die Klassenlehrer/innen besprochen, aufgearbeitet und geklärt.

In den Pausen sind ausgebildete Streitschlichter (Schülerinnen und Schüler aus den 3. und 4. Jahrgängen) unter der Anleitung von Frau Schiffer unterwegs, die bei Problemen der Kinder untereinander helfen.

 

Termine

Zu Beginn eines Schuljahres werden feste Termine per Elternbrief bekannt gegeben.

 

Pädagogische Mitarbeiter

Sie ergänzen das Angebot der Schule, den Vertretungsunterricht und die Betreuungszeiten in Absprache mit den Lehrkräften.

 

Parken

In der Bushaltestelle und vor dem Hoftor ist das Parken verboten! Nutzen Sie bitte den Parkplatz Nordstraße.

 

Pausen

Das Frühstück wird am Ende der 2. Stunde in der Klasse eingenommen. Auf dem Schulhof wird weder gegessen noch getrunken. Es ist eine Spielpause!

Bei Regen bleiben die Kinder in der Pause in der Klasse und beschäftigen sich dort (spielen, lesen, malen etc.).

 

Postmappe

In der Postmappe werden Briefe an die Eltern und Einladungen nach Hause transportiert. Für die regelmäßige Kontrolle der Postmappe sind die Erziehungsberechtigten verantwortlich.

 

Unterrichtsausfall (witterungsbedingt)

Wenn der Landkreis über das Radio die Meldung senden lässt, dass der Unterricht an allgemeinbildenden Schulen ausfällt, bedeutet dies, dass in der Regel die Kinder Zuhause bleiben, da der Schulweg gefährlich werden kann. An diesem Tag gibt es keinen Unterricht nach Stundenplan, aber wenn Eltern keine Möglichkeit haben, ihr Kind Zuhause zu betreuen, ist für Betreuung im Rahmen der verlässlichen Grundschule gesorgt.

 

Verlässliche Grundschule

Unterrichtsbeginn ist 7.50 Uhr. Für Kinder, die an der Betreuung teilnehmen, ist das Unterrichtsende um 12.35 Uhr. Wenn Lehrkräfte krank sind, fällt der Unterricht nicht aus, sondern wird durch pädagogische Mitarbeiter vertreten.

 

Waffenverbot

In der Schule ist das Mitbringen von Waffen aller Art verboten!

s.  Waffenerlass

Schulordnung

 

Ich achte darauf pünktlich zum Unterricht/ zur Betreuungszeit zu kommen.

 

Nach den Pausen erscheine ich rechtzeitig zum Unterricht!

 

Ich spreche mit meinen Mitschülern und Lehrer/innen ruhig, freundlich und höflich und verhalte mich selbst so.

 

In den Klassenräumen, Fluren und auf den Treppen gehe ich langsam und bin ruhig. Ich kreische, schreie und pfeife nicht.

 

Ich will mich nicht prügeln. 

 

Ich hole Hilfe, wenn andere mich ärgern, schlagen, bewerfen, kneifen, schubsen, treten ...

 

Ich helfe, wo ich kann:

  • beim Aufräumen
  • bei den Aufgaben
  • jüngeren und schwächeren Mitschülern

 

Ich höre auf die Worte der Lehrer/innen und befolge die Anweisungen.

 

Ich halte mich an unsere eigenen Klassenregeln!

 

Ich warte im Klassenraum auf die Lehrer/innen, bleibe auf meinem Platz und verhalte mich ruhig.

 

Ich verlasse zu Beginn der Pause das Gebäude und bleibe auf dem Schulhof oder im Garten.

 

In den Regenpausen bleibe ich in der Klasse und beschäftige mich ruhig mit den Spielen und Materialien.

 

Ich achte darauf, dass unsere Toiletten sauber bleiben und benutze sie nicht als Spielplatz.

 

Mit den Möbeln, Geräten und Materialien in unserer Schule gehe ich sorgfältig und vorsichtig um. Ich achte auf Sauberkeit im Gebäude und auf dem Schulhof.

 

Ich werfe nichts aus den geöffneten Fenstern!

Grundsätze zum Umgang mit Hausaufgaben

 

Hausaufgaben werden regelmäßig erteilt, Ausnahmen sind möglich.

 

Der zeitliche Umfang wird vom Erlass vorgegeben (30 Minuten).
Was ist zu tun, wenn das Kind die Aufgaben in dieser Zeit über einen längeren Zeitraum (~ 2-3 Wochen) nicht schafft?

Hausaufgaben abbrechen und den Lehrer/ die Lehrerin bitte kurz schriftlich informieren. Er/ sie weiß dann, dass das Kind weitere Hilfe braucht oder neue Aufgaben, an denen es mit Erfolg lernen kann.

 

Jede Schülerin / jeder Schüler führt ein Hausaufgabenheft (wird durch Klassenlehrerin eingeführt)

 

Hausaufgaben sind von den Kindern zu erledigen, nicht von Eltern.
Hausaufgaben unter Druck und Tränen prägen sich ein – sie fördern Lernblockaden und bringen keinen Lernerfolg. Wenn Eltern die Schwierigkeiten des Kindes bei Hausaufgaben vor dem Lehrer verstecken wollen, beginnt für das Kind der Teufelskreis der Lernstörungen. Hier ist das offene Gespräch mit dem Lehrer/ der Lehrerin erforderlich. Er/ sie berät im Einzelfall.

 

Hausaufgaben werden nicht benotet.

 

Hausaufgaben werden regelmäßig durch die Lehrkraft gesichtet und exemplarisch kommentiert, bzw. gewürdigt.

 

Beschluss in der Dienstbesprechung vom 17.09.2012

  • Hausaufgaben werden nur in Langfächern erteilt
    • Mathe
    • Deutsch oder Sachunterricht
  • Materialien mitbringen ist keine Hausaufgabe
  • Hausaufgaben werden an der Tafel notiert
  • Hausaufgaben auch in Form von Zeitvorgaben ( z.B. 15 min) geben
  • Hausaufgaben werden regelmäßig durchgesehen, auch eingesammelt und in verschiedenen Formen abgezeichnet.

Waffenerlass

Verbot des Mitbringens von Waffen, Munition und vergleichbaren Gegenständen sowie von Chemikalien in Schulen

RdErl. d. MK v. 6.8.2014 — 36.3-81 704/03  —

— VORIS 22410 —

1. Es wird untersagt, Waffen i. S. des Waffengesetzes in der jeweils geltenden Fassung mit in die Schule, auf das Schulgelände oder zu Schulveranstaltungen zu bringen oder bei sich zu führen. Dazu gehören die im Waffengesetz als verboten bezeichneten Gegenstände (insbesondere die sogenannten Butterflymesser, Faustmesser, Springmesser, Fallmesser, Stahlruten, Totschläger, Schlagringe usw.) sowie die Gegenstände, für die nach dem WaffG ein Verbot des Führens besteht (Einhandmesser und feststehende Messer mit einer Klingenlänge von mehr als zwölf cm usw.) sowie Schusswaffen.

2. Das Verbot erstreckt sich auch auf gleichgestellte Gegenstände (z. b. Schreckschuss-, Reizstoff- und Signalwaffen), Gassprühgeräte, Hieb- und Stoßwaffen sowie waffenähnliche Gegenstände wie Schlachter-, Küchen- oder Taschenmesser, Pfeffersprays und Laser-Pointer.

3. Verboten sind auch Waffen, mit denen der Umgang ganz oder teilweise von der Erlaubnispflicht oder von einem Verbot ausgenommen ist oder die vom Anwendungsbereich des Waffengesetzes ganz oder teilweise ausgenommen sind (z. B. Spielzeugwaffen oder Soft-Air-Waffen mit einer Geschossenergiegrenze bis zu 0,5 Joule). Untersagt wird auch das Mitbringen oder Beisichführen von Nachbildungen von Waffen, die aufgrund ihres äußeren Erscheinungsbildes mit Waffen i. S. des Waffengesetzes verwechselt werden können.

4. Das Verbot gilt auch für volljährige Schülerinnen und Schüler, die entweder im Besitz einer Erlaubnis zum Führen von Waffen sind (Waffenschein und kleiner Waffenschein) oder erlaubnisfreie Waffen erwerben dürfen.

5. Untersagt wird außerdem das Mitbringen und Beisichführen von Munition jeder Art, von Feuerwerkskörpern, von Schwarzpulver sowie von Chemikalien, die geeignet sind, für explosive Verbindungen verwendet zu werden.

6. Die Schulleitung kann in Einzelfällen Ausnahmen zulassen, z. B. für Sport- oder Theaterveranstaltungen, im Hauswirtschaftsunterricht oder während Schulveranstaltungen mit Essenverkauf.

7. Alle Schülerinnen und Schüler sind jeweils zu Beginn eines Schuljahres über den Inhalt dieses RdErl. zu belehren. Dabei ist auf die altersbedingten speziellen Gefährdungen besonders einzugehen. Es ist darauf hinzuweisen, dass ein Verstoß gegen das Verbot des Mitbringens von Waffen usw. eine Erziehungs- oder Ordnungsmaßnahme zur Folge haben kann.

 

Belehrung für Eltern und sonstige Sorgeberechtigte gem. § 34 Abs. 5 S. 2 Infektionsschutzgesetz (IfSG)

Wenn Ihr Kind eine ansteckende Erkrankung hat und dann die Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtungen besucht, in die es jetzt aufgenommen werden soll, kann es andere Kinder, Lehrer, Erzieher oder Betreuer anstecken. Außerdem sind gerade Säuglinge und Kinder während einer Infektionskrankheit abwehrgeschwächt und können sich dort noch Folgeerkrankungen (mit Komplikationen) zuziehen.

 

Um dies zu verhindern, möchten wir Sie mit diesem Merkblatt über Ihre Pflichten, Verhaltensweisen und das übliche Vorgehen unterrichten, wie sie das Infektionsschutzgesetz vorsieht. In diesem Zusammenhang sollten Sie wissen, daß Infektionskrankheiten in der Regel nichts mit mangelnder Sauberkeit oder Unvorsichtigkeit zu tun haben. Deshalb bitten wir Sie stets um Offenheit und vertrauensvolle Zusammenarbeit.

 

Das Gesetz bestimmt, daß Ihr Kind nicht in die Schule oder andere Gemeinschaftseinrichtungen gehen darf, wenn

  • es an einer schweren Infektion erkrankt ist, die durch geringe Erregermengen verursacht wird. Dies sind nach der Vorschrift: Diphtherie, Cholera, Typhus, Tuberkulose und Durchfall durch EHEC-Bakterien. Alle diese Krankheiten kommen bei uns in der Regel nur als Einzelfälle vor (außerdem nennt das Gesetz noch virusbedingte hämorrhagische Fieber, Pest und Kinderlähmung. Es ist aber höchst unwahrscheinlich, daß diese Krankheitserreger in Deutschland übertragen werden);
  • eine Infektionskrankheit vorliegt, die in Einzelfällen schwer und kompliziert verlaufen kann, dies sind Keuchhusten, Masern, Mumps, Scharlach, Windpocken, Hirnhautentzündung durch Hib-Bakterien, Meningokokken-Infektionen, Krätze, ansteckende Borkenflechte, Hepatitis A und bakterielle Ruhr;
  • ein Kopflausbefall vorliegt und die Behandlung noch nicht abgeschlossen ist;
  • es vor Vollendung des 6. Lebensjahres an einer infektiösen Gastroenteritis erkrankt ist oder ein entsprechender Verdacht besteht.

Die Übertragungswege der aufgezählten Erkrankungen sind unterschiedlich. Viele Durchfälle und Hepatitis A sind sogenannte Schmierinfektionen. Die Übertragung erfolgt durch mangelnde Händehygiene sowie durch verunreinigte Lebensmittel, nur selten durch Gegenstände (Handtücher, Möbel, Spielsachen). Tröpfchen- oder "fliegende" Infektionen sind z. B. Masern, Mumps, Windpocken und Keuchhusten. Durch Haar-, Haut- und Schleimhautkontakte werden Krätze, Läuse und ansteckende Borkenflechte übertragen.

Dies erklärt, daß in Gemeinschaftseinrichtungen besonders günstige Bedingungen für eine Übertragung der genannten Krankheiten bestehen. Wir bitten Sie also, bei ernsthaften Erkrankungen Ihres Kindes immer den Rat Ihres Haus- oder Kinderarztes in Anspruch zu nehmen (z. B. bei hohem Fieber, auffallender Müdigkeit, wiederholtem Erbrechen, Durchfällen länger als einen Tag und anderen besorgniserregenden Symptomen).

Er wird Ihnen - bei entsprechendem Krankheitsverdacht oder wenn die Diagnose gestellt werden konnte - darüber Auskunft geben, ob Ihr Kind eine Erkrankung hat, die einen Besuch der Gemeinschaftseinrichtung nach dem Infektionsschutzgesetz verbietet.

Muß ein Kind zu Hause bleiben oder sogar im Krankenhaus behandelt werden, benachrichtigen Sie uns bitte unverzüglich und teilen Sie uns auch die Diagnose mit, damit wir zusammen mit dem Gesundheitsamt alle notwendigen Maßnahmen ergreifen können, um einer Weiterverbreitung der Infektionskrankheit vorzubeugen.

Viele Infektionskrankheiten haben gemeinsam, daß eine Ansteckung schon erfolgt, bevor typische Krankheitssymptome auftreten. Dies bedeutet, daß Ihr Kind bereits Spielkameraden, Mitschüler oder Personal angesteckt haben kann, wenn es mit den ersten Krankheitszeichen zu Hause bleiben muß. In einem solchen Fall müssen wir die Eltern der übrigen Kinder anonym über das Vorliegen einer ansteckenden Krankheit informieren.

Manchmal nehmen Kinder oder Erwachsene nur Erreger auf, ohne zu erkranken. Auch werden in einigen Fällen Erreger nach durchgemachter Erkrankung noch längere Zeit mit dem Stuhlgang ausgeschieden oder in Tröpfchen beim Husten und durch die Ausatmungsluft übertragen. Dadurch besteht die Gefahr, daß sie Spielkameraden, Mitschüler oder das Personal anstecken. Im Infektionsschutzgesetz ist deshalb vorgesehen, daß die "Ausscheider" von Cholera-, Diphtherie-, EHEC-, Typhus-, Paratyphus- und Shigellenruhr-Bakterien nur mit Genehmigung und nach Belehrung des Gesundheitsamtes wieder in eine Gemeinschaftseinrichtung gehen dürfen.

Auch wenn bei Ihnen zu Hause jemand an einer schweren oder hochansteckenden Infektionskrankheit leidet, können weitere Mitglieder des 

Haushaltes diese Krankheitserreger schon aufgenommen haben und dann ausscheiden, ohne selbst erkrankt zu sein. Auch in diesem Fall muß Ihr Kind zu Hause bleiben.

Wann ein Besuchsverbot der Schule oder einer anderen Gemeinschaftseinrichtung für Ausscheider oder ein möglicherweise infiziertes aber nicht erkranktes Kind besteht, kann Ihnen Ihr behandelnder Arzt oder Ihr Gesundheitsamt mitteilen. Auch in diesen beiden genannten Fällen müssen Sie uns benachrichtigen.

Gegen Diphtherie, Masern, Mumps, (Röteln), Kinderlähmung, Typhus und Hepatitis A stehen Schutzimpfungen zur Verfügung. Liegt dadurch ein Schutz vor, kann das Gesundheitsamt in Einzelfällen das Besuchsverbot sofort aufheben. Bitte bedenken Sie, daß ein optimaler Impfschutz jedem Einzelnen sowie der Allgemeinheit dient.

Sollten Sie noch Fragen haben, wenden Sie sich bitte an Ihren Haus- oder Kinderarzt oder an Ihr Gesundheitsamt. Auch wir helfen Ihnen gerne weiter.

 

Fotografieren in der Schule

Zu manchen Gelegenheiten wie Spiel- und Sportfest, Aufführungen, Unterrichtsgängen, besonderen Unterrichtsvorhaben wie z.B. Kochen mit den Landfrauen, werden von der Schule Berichte erstellt und Fotos gemacht. 

Diese dienen der Veröffentlichung in der Schule, auch in der Presse und auf der homepage der Schule.

Sie müssen entscheiden, ob Sie damit einverstanden sind, dass das Bild Ihres Kindes veröffentlicht wird.